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Lehrerwarnstreik in Dresden am 23. Januar: Unterrichtsausfälle und Notbetreuung für Schüler

Am Freitag, den 23. Januar, werden die Lehrkräfte in Dresden zum Warnstreik aufgerufen, da die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst ins Stocken geraten sind. Während die Schulen geöffnet bleiben, könnte es zu Unterrichtsausfällen kommen, weshalb eine Notbetreuung für jüngere Kinder eingerichtet wird. Die Gewerkschaften fordern gerechtere Löhne, und Eltern sollten die Informationen ihrer Schulen genau verfolgen, um auf mögliche Änderungen vorbereitet zu sein. Die Situation ist angespannt, und weitere Streikaktionen sind in den kommenden Wochen geplant.

Am Freitag, dem 23. Januar, wird es in Dresden zu einem Warnstreik der Lehrkräfte kommen. Grund für diesen Schritt sind die bis dato erfolglosen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder. Obwohl die Schulen in Dresden geöffnet bleiben, wird der Unterricht voraussichtlich eingeschränkt sein. Welche spezifischen Schulen betroffen sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Der Schulpflicht wird weiterhin nachgekommen, auch wenn es zu Unterrichtsausfällen kommt. Laut Clemens Arndt, einem Sprecher des Landesschulamts Sachsen, sind die Schulleiter angehalten, eine Betreuung für die Schüler bereitzustellen, falls der Unterricht nicht erfolgen kann. Besonders für Kinder unter zwölf Jahren ist eine Notbetreuung vorgesehen, da sie eine intensivere Aufsicht benötigen. Eltern sollten die Informationen ihrer Schulen aufmerksam verfolgen.

Der Streik betrifft lediglich die tariflich angestellten Lehrer, was etwa 56 Prozent der rund 4900 Lehrkräfte in Dresden ausmacht. Verbeamtete Lehrkräfte sind vom Streik ausgeschlossen, wodurch die Einschränkungen nicht so gravierend ausfallen dürften, wie dies in der Vergangenheit der Fall war. Die Gewerkschaften GEW und dbb setzen sich für ein gerechteres Gehalt für rund 2,6 Millionen Angestellte der Länder ein, darunter viele aus dem Bildungsbereich. Sie fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro. Für Praktikanten und Auszubildende sollen monatlich 200 Euro mehr gezahlt werden, und für studentische Beschäftigte wird ein eigener Tarifvertrag gefordert.

Burkhard Naumann, der Vorsitzende der GEW Sachsen, betonte, dass die Arbeitgeberforderungen noch weit von den Vorstellungen der Gewerkschaften entfernt seien. Angesichts dieser Situation rufen die Gewerkschaften seit dem 16. Januar zu bundesweiten Streikaktionen auf. In Sachsen beginnen die Proteste am Mittwoch in Leipzig, gefolgt von Demonstrationen in Dresden, der Sächsischen Schweiz sowie in den Regionen Meißen und Riesa-Großenhain am Freitag. In Dresden wird die begleitende Demonstration um 9.30 Uhr am Postplatz starten. Weitere Streikaktionen sind ab dem 26. Januar in den Regionen Zwickau, Chemnitz und Görlitz geplant. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen ist für Mitte Februar in Potsdam angesetzt. Sollten auch diese Gespräche nicht zu einer Einigung führen, könnte es zu zusätzlichen Streikmaßnahmen kommen.

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